Das Projekt „movemen – empowering male refugees“ – Ein Überblick

Mit „Movemen – Empowering male refugees“ hatten wir als einziger Träger die Möglichkeit uns bundesweit mit der Situation und den Belangen von jungen männlichen Geflüchteten auseinander zu setzen und praktische Antworten für Politik und Praxis zu finden. Dabei handelt es sich um ein wichtiges und spannendes Feld, das so bisher kaum bestellt wurde. Dementsprechend bestand unser Auftrag einerseits darin praktische Zugänge zu einer geschlechterreflektierten Arbeit mit geflüchteten Jungen und Männern zu entwickeln und andererseits aus eben diesen Erfahrungen Empfehlungen für die weitere politische Gestaltung zu formulieren.

Diese Ziele haben wir in den letzten drei Jahren mit verschiedenen Zugängen und Formaten verfolgt. Durch unsere Öffentlichkeits- und Netzwerkarbeit konnten wir mit anderen Akteuren*innen zusammenarbeiten und wertvolle Impulse für unsere Arbeit gewinnen. Andererseits haben wir diverse eigene Intiativen entwickelt und umgesetzt. Einen Überblick über unsere Aktivitäten finden Sie nun auf den folgenden Seiten.

Als abschließende – aber nicht allumfassende – Handreichung fungiert die Langfassung unserer Studie. Im Nachwort kondensieren wir die Ergebnisse der Studie mit zu einem Katalog von Forderungen und Empfehlungen für die Migrations- und Sozialpolitik.

 

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Die Entwicklung und Förderung von geschlechterreflektierter und -bewusster Arbeit mit geflüchteten Jungen und Männern gehörte nicht nur zum Ziel unseres Projekts, sondern war auch die Voraussetzung für weitere Handlungsempfehlungen an die Politik. Gleichzeitig wollten wir aber auch die Netzwerke von Fachkräften aus der Geflüchtetenhilfe, der Jungen-, Männer- und Integrationsarbeit vernetzen und regionale Multiplikatoren*innen ausbilden, um mit unserem personell und zeitlich begrenzten Projekt möglichst viele Impulse für eine sich verselbstständigende und weiterreichende Arbeit zu setzen. Deshalb haben wir uns für das Format der „Praxisgruppen“ entschieden:  Infolge einer bundesweiten Ausschreibung haben wir Praxisprojekte aus verschiedenen Regionen und zu verschiedenen Praxisfeldern ausgewählt. So konnten wir gleichzeitig Inputs zu verschiedenen Themen erarbeiten und auch in verschiedenen Regionen Anlässe für Netzwerkbildung und Austausch schaffen.

 

Wohnen – „Männlichkeit und Flucht“ in der Erstaufnahme für unbegleitete, jugendliche, männliche Geflüchtete

Die Wohnstätten zur Erst- und Folgeunterbringung sind grundlegende Orte für geflüchtete Jungen und Männer. Hier werden sie durch das Wohnkonzept und die Fachkräfte vor Ort zum ersten Mal mit der Ankunftsgesellschaft konfrontiert und tauschen sich mit ihr aus. Perspektiven und Gelegenheiten zur Teilhabe werden hier ermöglicht, Frust und Sorgen können ausgesprochen werden. Die Möglichkeiten und Themen im Alltag unterscheiden sich aber auch je nach Unterbringungsform: Ein betreutes Jugendwohnen bietet andere Konzepte und Gelegenheiten als eine Massenunterkunft. Mit dem Team des Jugendwohnen Kladow wurde ein Workshop konzipiert und durchgeführt in der die Mitarbeiter*innen sich mit Gender und Männlichkeit auseinandersetzten und Methoden der Jungenarbeit kennenlernten. In einer Praxiswoche zum Thema „Junge sein“ wurden die gelernten Methoden (Fotoshooting zur Interviewfrage „Was für ein Mann möchtest Du sein?“ und kritische Auseinandersetzung mit einer „Männercollage“) angewendet und  mit dem Team ausgewertet.

Eine Dokumentation sowie das Basis-Konzept finden Sie in unserer Infothek in der Rubrik „Der wachsende Mann“. Den durchführenden Referenten Michael Hackert finden Sie in unserer Fachkräftekarte.

Schule und Jugendarbeit – Männlichkeit und Flucht, Fortbildungsprojekt und Praxistag

Für jugendliche Geflüchtete bieten Schule und Jugendarbeit ein System, das Austausch und Integration ermöglicht. Für die pädagogischen Fachkräfte, die in diesen Feldern tätig sind, stellt sich damit aber auch die Anforderung der speziellen Lage von geflüchteten Jungen zu begegnen und passende Methoden anzuwenedn und ggf. zu begleiten. Die Fortbildung wurde mit sozialpädagogischen Fachkräften aus der Kinder- und Jugendarbeit durchgeführt. Mit biografischen Reflexionsmethoden haben die Teilnehmer*innen die Wirkmächtigkeit von Geschlechterrollen im Alltag reflektiert und in weiteren Arbeitsschritten um die Frage ergänzt wie sich ein Migrations- oder Fluchthintergrund auf diese Rollenbilder (Selbst- und Fremderwartungen) auswirkt. In weiteren Teilen wurden verschiedene Methoden der Jungenarbeit vorgestellt und die praktische Anwendung des – oft nur theoretisch bekannten – Gender-Mainstreaming-Ansatzes besprochen. Die Ergebnisse der Inhalte wurde auf konzeptionelle Grundbegriffe der Jugendarbeit rückgeführt, bei den Methoden wurde der Schwerpunkt auf die fachliche und menschliche Anleitung der Methode gelegt.

Den durchführenden Referenten Dirk Siebernik finden Sie in unserer Fachkräftekarte. Eine ausführliche Dokumentation können Sie hier abrufen.

Gesundheit – Gesundheit & sexuelle Gesundheit von geflüchteten Jungen / Männern

Die Themen ‚Gesundheit‘ und ‚sexuelle Gesundheit von Jungen‘ gehen in der der täglichen Arbeitspraxis von sozialpädagogischen Fachkräften oft unter, sind aber eine nicht unwesentliche Bedingung für individuelles Wohlbefinden und soziale Integration. In der Praxisgruppe bearbeiteten sozialpädagogische Fachkräfte aus stationären, teilstationären und betreuten Jugendwohngruppen die Themen „Gesundheit“ und „Sexuelle Gesundheit“. Dabei wurden verschiedenen theoretischen Gesichtspunkten (Migration, Flucht, Kultur, Männlichkeiten) und thematischen Zugänge betrachtet und ausgewertet. Im Themenblock zu Sexualität und sexueller Gesundheit lag der Schwerpunkt auf kultursensiblen Zugängen, der Überwindung problemfokussierter Zuschreibungen und praktische (niedrigschwellige) Zugänge und Themen in der Arbeit mit (geflüchteten) Jungen.

Den durchführenden Referenten Gunter Neubauer finden Sie in unserer Fachkräftekarte. Eine ausführliche Dokumentation können Sie hier abrufen.

Arbeit – Berufsorientierung für bzw. mit jungen männlichen Geflüchteten

Die von uns befragten geflüchteten Männer formulieren alle eine berufliche Perspektive in Deutschland als eines ihrer wichtigsten Ziele. Doch auch in der Ausbildung und Arbeit bilden tatsächliche oder auch von uns angenommene Unterschiede zwischen Kultur und Geschlechterbildern potentielle Felder für Konflikte und Missverständnisse. Ausbildende und begleitende Fachkräfte brauchen somit ein ausgeprägtes Reflexionsvermögen, um nicht in geschlechts- und kulturstereotype Deutungen verhaftet zu bleiben und geflüchtete Jungen und Männer in der Ankunftsgesellschaft und in ihrer besonedren Situation besser begleiten zu können. Die Fortbildung wurde mit Pädagogen*innen, Lernbegleiter*innen und Berater*innen aus berufsfördernden und ausbildungsvorbereitenden Maßnahmen des Trägers Zukunft Plus durchgeführt. Darin wurden die eigene biografischen Erfahrungen des Mann- und Frau-Seins reflektiert, Anforderungen an das Junge-Sein behandelt und Überschneidungen von Männlichkeit und Migrationserfahrungen behandelt. Außerdem Einführung in praktische Jungenarbeit mit dem Konzept des „Balancierte-Jungen*-Sein“ und späterem Supervisionstermin.

Den durchführenden Referenten Michael Hackert finden Sie in unserer Fachkräftekarte. Eine ausführliche Dokumentation können Sie hier abrufen.

Vernetzung – Organisationen und ehrenamtliches Mentoring

Soziale Kontakte zwischen Geflüchteten und Einwohner_innen sind ein Grundpfeiler der Integration. Doch dabei muss es sich nicht nur um Kontakte unter Gleichaltrigen handeln. Auch ältere Menschen können wichtige Ansprechpartner_innen für Geflüchtete sein, dies hat sich eindrucksvoll beim Projekt „Grenzerfahrungen gestern und heute“ in Frankfurt  gezeigt. Aus diesen Begegnungen enstand in Fulda das Konzept eines Mentorings für geflüchtete Jungen durch erwachsene bzw. ältere in Deutschland lebende Männer, die wiederum durch Bildungsangebote zu Themen wie Flucht, Migration und Männlichkeit begleitet werden sollten. Da es für ein solches Vorhaben jedoch lokaler Unterstützungsnetzwerke bedarf, die noch nicht hinreichend ausgeprägt waren, lag der Fokus der Praxisgruppe nun darauf mit zwei Fachtagungen zum Themenfeld „Männlichkeit und Flucht“ die Akteure*innen vor Ort besser zu vernetzen und das Mentorenprojekt dadurch mittelfristig umzusetzen. Parallel fanden dazu Begegnungsangebote statt, die Kontakte zwischen männlichen Geflüchteten und den Kolping-Mitgliedern bzw. der Aufnahmegesellschaft stärken sollten.

Den durchführenden Referenten Dr. Hans Prömper finden Sie in unserer Fachkräftekarte.

Psychosoziale Begleitung – Men in Transformation, Junge Männer und Flucht

Die Erfahrungen Geflüchteter (Männer) sind nur mit dem Begriff „Trauma“ nicht umfassend beschrieben. In der psychosozialen Begleitung, z.B. als Therapeut*in, Berater*in oder sonstige Fachkraft braucht es aber ein größeres Repertoire, in dem die Lebenssituation des Klienten vor der Flucht, die Erlebnisse und Erfahrungen bei der Flucht und auch die Position und Perspektiven in der Ankunftsgesellschaft berücksichtigt werden. Die Fortbildung, die im Rahmen dieser Praxisgruppe angeboten wurde, wandte sich an psychosoziale Fachkräfte, bearbeitete Flucht als biografischen Bruch mit Folgen für Kompetenzen, Bedürfnisse und Beziehungen und möglicherweise auch Sexualität. In diesen Zusammenhängen wurde auch die „Schlüsselemotion Scham“ und das Triadenmodell der balancierten Männlichkeit nach Winter/Neubauer als Methoden eingeführt.

Die durchführenden Referent_innen Dr. Rose Haferkamp und Wolfgang Englert finden Sie in unserer Fachkräftekarte. Eine ausführliche Dokumentation können Sie hier abrufen.

Weiterbildung – Schulung von Haupt- und Ehrenamtlichen in der Arbeit mit männlichen Geflüchteten

Damit geschlechterreflektierte Arbeit mit Geflüchteten wirklich in den Alltag Einzug halten, wenn die Fachkräfte vor Ort über das nötige Wissen und die Methoden dazu verfügen. Derzeit werden  über verschiedene Aus- und Weiterbildungsformen Helfer*innen und Fachkräfte für die Arbeit mit Geflüchteten qualifiziert. Um in diesem Rahmen auch Kompetenzen zur geschlechterreflektierten Arbeit zu vermitteln, wurde in dieser Praxisgruppe ein handhabbares Fortbildungskonzept entwickelt und angewendet: im Rahmen der Fortbildung zum*r Flüchtlingshelfer*in durch das Jobcenter wurde eine fünftägige Ausbildungseinheit angeboten, in denen sich die Teilnehmer*innen mit Männlichkeits- und Weiblichkeitsanforderungen, gewaltfreier Kommunikation, Kulturvorstellungen und schließlich mit Männlichkeit im Kontext von Migration auseinandersetzten. Eigene Erfahrungen und Konzepte wurden reflektiert und um Inputs erweitert.

Den durchführenden Referenten Michael Hackert finden Sie in unserer Fachkräftekarte. Eine ausführliche Dokumentation können Sie hier abrufen.

Begegnung – Arbeit mit geflüchteten jungen Männern im Fanprojekt Cottbus

Nachdem es im Frühsommer 2018 zu mehreren gewaltsamen Auseinandersetzungen sowohl unter Geflüchteten als auch zwischen Geflüchteten und Deutschen kam, veränderte sich die Stimmung in der Stadt schlagartig. Geflüchtete Männer wurden plötzlich als allgemeine Bedrohung assoziiert, die geflüchteten Männer fühlten sich in Sippenhaft pauschal verurteilt und selbst von der Ankunftsgesellschaft bedroht. Um diese „Mauern im Kopf“, die gerade am Entstehen waren, wieder abzutragen, sollten Orte der Begegnung zwischen geflüchteten Männern und Cottbusser_innen geschaffen werden. Dies geschah einerseits durch ein Kunstprojekt im lokalen Stadtpark, bei dem geflüchtete Männer nach einer gemeinsamen Phase der Einkehr und Vorbereitung sich selbst, ihre Qualitäten und was sie bewegt an mehreren Stationen vorstellten und dabei mit zahlreichen Cottbusser_innen ins Gespräch kamen. Ungefähr zeitgleich wurden mit dem Fanprojekt Energie Cottbus mehrere Workshops zu fachlichen Methoden der Jungenarbeit, Spiele zur dynamischen Körperarbeit mit Jungen zur Gewaltprävention und fachlicher Reflexion. Der Höhepunkt für die Teilnehmer_innen bestand in einem gemeinsamen Fußballworkshop mit geflüchteten und deutschen  Jungen in Zusammenarbeit mit Energie Cottbus.

Den Kontakt zu den durchführenden Referenten stellen wir auf Anfrage gerne her.

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Unser Projekt steht am Schnittpunkt zwischen der praktischen Arbeit mit geflüchteten Jungen und jungen Männern und Flucht- und Integrationspolitik. Auf der praktischen Seite identifizieren wir Bedarfe von männlichen Geflüchteten und bieten methodische Anregungen zu deren Bearbeitung in unseren Veranstaltungen und Praxisgruppen. Aus diesen Erfahrungen entwickeln wir wiederum Empfehlungen für die Integrations- und Flüchtlingspolitik, die wir bei unserer Projektabschlusstagung vorstellen werden.

Unsere Praxisworkshops sind für den Transfer zwischen diesen Ebenen angelegt. In verschiedenen Regionen des Landes wollen wir mit Politiker*innen und Fachkräften aus der Arbeit mit Geflüchteten ins Gespräch kommen. Dies gibt uns die Gelegenheit die Ergebnisse unserer Studie „Geflüchtete Männer in Deutschland“ und die Konzepte der Praxisgruppen einem breiteren Publikum vorzustellen. Wir erhalten wiederum einen weitreichenderen Eindruck über die Herausforderungen an die Fachkräfte und die Situation der geflüchteten Jungen und Männer.

Die Workshops wurden in Zusammenarbeit mit regionalen Kooperationspartner*innen initiiert, womit ein Rücklauf aus verschiedenen regionalen Akteur*innen und Politiker*innen erreicht wurde.

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[bg_collapse view=“link“ icon=“arrow“ color=“#333333″ expand_text=“Studie ‚Geflüchtete Männer in Deutschland'“ collapse_text=“Studie ‚Geflüchtete Männer in Deutschland'“ ]

Über männliche Geflüchtete wurde in den letzten Jahren meistens undifferenziert, defizitorientiert bis hin zu stigmatisierend berichtet. Nicht nur für die Geflüchteten sondern auch für die Mehrheitsgesellschaft führte das zu Verunsicherung, die den Umgang miteinander und auch in der Geflüchtetenhilfe erschwerte, Austausch und Integration behinderte und Missverständnisse förderte. Wir halten es für hilfreicher mit Geflüchteten zu reden anstatt über sie, nur daraus können wir Perspektiven für ein gutes Miteinander und gelingende Integration gewinnen. Darum haben wir das CJD Nord mit der Studie „Geflüchtete Männer in Deutschland“ beauftragt. Sie stellt einen Grundstein für eine Perspektive dar, die die Bedarfe, Herausforderungen und Ressourcen der geflüchteten Jungen und jungen Männer in den Blick nimmt.

Für die Studie wurden im Zeitraum Januar bis Juni 2017 insgesamt 85 geflüchtete Jungen und junge Männer, vorwiegend aus Syrien, Afghanistan und Eritrea, in qualitativen Interviews und Fokusgruppen befragt. Die Interviews wurden auf Arabisch, Persisch, Deutsch, Englisch und mit Hilfe von Sprachmittler_ innen geführt. Im Schnitt waren die Befragten 21,8 Jahre alt – der Jüngste war 13, der Älteste 34. Die Jungen und Männer lebten zum Zeitpunkt der Befragung an sechs verschiedenen Orten in Nord-, Süd- und Ostdeutschland und befanden sich seit durchschnittlich 19,5 Monaten in Deutschland. Neben den geflüchteten Männern wurden außerdem 31 Personen interviewt, die haupt- und ehrenamtlich mit jungen Geflüchteten arbeiten.

Sie finden verschiedene Fassungen unserer Studie in unserer Publikationsübersicht. Die Kurzübersicht (18 Seiten) ist auf Deutsch, Englisch, Französisch und Arabisch erhältlich, die Langfassung (112 Seiten) umfasst neben weiteren inhaltlichen Aspekten auch Fachkommentare sowie zusammenfassende Forderungen und Empfehlungen für die Politik.

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[bg_collapse view=“link“ icon=“arrow“ color=“#333333″ expand_text=“Veranstaltungen von und mit uns“ collapse_text=“Veranstaltungen von und mit uns“ ]

Konferenzen, Fachtagungen und Workshops sind wichtige Plattformen nicht nur für den Austausch von Informationen, Konzepten und Programmen, sondern auch zur Bildung und Erweiterung von Netzwerken. Seit Projektbeginn haben wir daher an etlichen Veranstaltungen teil genommen und dort auch unser Projekt, die Praxisgruppen und unsere Studie (beides siehe oben) vorgestellt. Darüber hinaus haben wir diverse eigene Veranstaltungen konzipiert, in denen wir den Austausch mit Fachkräften aus der Geflüchtetenhilfe gefördert und Zwischenergebnisse unseres Projekts vorgestellt haben. Links zu den meisten dieser Veranstaltungen (vor allem ab 2017) finden Sie im Newsbereich dieser Website oder über die Suchfunktion in der Menüleiste.

Unsere Veranstaltungen:

05. Mai 2017 Berlin, Ev. Kirchenforum Fachforum Männlichkeit & Flucht
13. September 2017 Berlin, Hotel Grenzfall Jahresempfang BFM
26. September 2017 Fulda Fachtag Männer & Flucht
17. November 2017 Berlin, Ev. Kirchenforum Vortragsabend zum aktuellen Stand der Studie“Geflüchtete Männer in Deutschland“
19. Juli 2018 Ketsch Praxisworkshop mit Akteurinnen aus Politik und Praxis
14. September 2018 Chemnitz, AGJF / Connect Praxisworkshop mit Haupt- und Ehrenamtlichen aus dem Chemnitzer Hilfesystem für Geflüchtete
25. September 2018 Hamburg, Hamburger Institut für interkulturelle Praxis Praxisworkshop mit Haupt- und Ehrenamtlichen aus dem Chemnitzer Hilfesystem für Geflüchtete
01. Oktober 2018 Wuppertal Praxisworkshop in Kooperation mit Stadt Wuppertal, Fachreferat interkulturelle Projekte mit Akteurinnen aus Politik und Praxis der Flüchtlingshilfe
19. Oktober 2018 Berlin, Europäisches Haus Abschlusskongress „Bilanz & Ausblick. Geschlechterreflektierte Arbeit mit männlichen Geflüchteten“

 

Teilnahme und/oder Mitwirkung:

2016:

10. und 11. Juni Oldenburg, Carl von Ossietzky Universität Globale Ungleichheit, Flucht und Bildung
28. Juni Kassel, FG Jungenarbeit Projektvorstellung und Perspektiven der Zusammenarbeit
23. Juni Berlin, Sachverständigenkommission für den Zweiten Gleichstellungsbericht der Bundesregierung Forum: Geschlecht, Flucht, Integration: Welche Standards braucht es für eine gleichstellungsorientierte Flüchtlingspolitik?
30. Juni – 01. Juli München, BAG ESJA „männlich-weiblich-geflüchtet: Geschlechterbezogene soziale Arbeit mit jungen Geflüchteten“ | Projektvorstellung
08. Juli Berlin, Rathaus Neukölln Konferenz: „Integration von Flüchtlingen in Neukölln“ für Zivilgesellschaft, Organisationen und Wirtschaftsakteure
09. September Köln Tagung „Rassismus und Männlichkeiten“
15. September Berlin, SFBB Fachtagung „Kinder und Jugendliche mit Fluchterfahrung im öffentlichen Raum“
21. – 22. September Berlin, Geschäftsstelle Bundesforum Männer Workshop „Rassistische Instrumentalisierungen geschlechterpolitischer Fragen im Kontext migrationsgesellschaftlicher Verhältnisse“
29. September Dresden, LAG Jungen- und Männerarbeit Sachsen Lernwerkstatt Interkulturelle Kompetenz
03. und 04. November Berlin, BMFSFJ Deutscher Engagement-Tag für den Zusammenhalt in unserer Einwanderungsgesellschaft
04. November Berlin, HTW Workshop mit geflüchteten Studierenden im Rahmen des Programms INTEGRA
10. November Berlin, BAMF & Bertelsmannstiftung Wertebildung in der Einwanderungsgesellschaft
22. und 23. November Bonn, DIJuF Zweijahrestagung und Mitgliederversammlung
29. und 30. November Berlin, DJI „Ganz ähnlich – ganz anders: Teilhabechancen und -barrieren im Einwanderungsland Deutschland“
06. Dezember Berlin Bund-Länder-Treffen der JFMK- und GFMK-Vertreter_innen

 

2017:

28. April Berlin, Alice-Salomon Hochschule Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Soziale Arbeit (DGSA)
21. Juni Berlin, BMZ/GIZ “Gender Relations in the Context of Forced Displacement and Violence; Psychosocial Support”
26. und 27. August Berlin, BMFSFJ Tag der Offenen Tür | Projektpräsentation
05. und 06. September Eisenach, BA Kirche & Diakonie Streetwork-Tagung
12. September Berlin, BMFSFJ Netzwerktreffen Bundesinitiative „Schutz von geflüchteten Menschen in Flüchtlingsunterkünften
26. September Neuss Fachtagung „Männlich, Migrant = gewalttätig?“
29. September Halle, Heinrich-Böll-Stiftung Tagung „Was ist das für 1 Männlichkeit?“
10. Oktober Berlin, SPI Auftaktveranstaltung: Ankommen gestalten
24. November Berlin, Rathaus Schöneberg Öffentliche Podiumsdiskussion zu Flucht und Männlichkeit

 

2018:

30. Januar Berlin, Rathaus Lichtenberg Beratungsforum Engagement: „Angebote für Männer“
08. Februar Berlin, Ethnomedizinisches Zentrum Trauma-Pädagogik von M.U.T. – Traumahilfe für Männer
14. Februar BMZ / GIZ Workshop “Understanding Sexualized Violence against Men and Boys in the Context of the Syria Crisis – Learning for Development and Peacebuilding”
20. Februar Berlin, Bundestag Abschlussveranstaltung des  BIGS- Projekts „Augenhöhe“
21. Februar Berlin, Demokratie in der Mitte Runder Tisch zur Arbeit mit männlichen Geflüchteten“
08. März Leipzig, BAG Jugendsozialarbeit Gelingendes Pädagogisches Handeln mit Jungen* und jungen Männern* mit Fluchterfahrungen
16. März Fulda, Flüchtlingshilfe des Bistums Netzwerk Flüchtlingshilfe – Fachlicher Impuls
14. April Kassel, Ev. & Kath. Männerarbeit Fachkongress „Einfach Mann!?“ – Workshop „Fremde Männlichkeit“
12.Mai Münster, Katholikentag Workshop „Fremde Männlichkeiten und was nun?“
20. Juni Fulda, Fachforum Int. Stadt Workshop „Geschlechtsspezifische Integrationsarbeit“
26./27. August Berlin, BMFSFJ Tag der Offenen Tür | Projektpräsentation
28. August Berlin, Rathaus Schöneberg Runder Tisch mit kommunalen Akteur_innen aus Politik u. Praxis
10. bis 12. September Berlin, Hotel Aquino Fachtagung „Migration, Religion. Gender“
12. September Frankfurt, DRK Vernetzungstreffen „Menschen stärken Menschen“
18. September Bern (CH), KKF / OCA Praxisworkshop ‚Männerspezifische Bedürfnisse im Asylkontext‘
20. September Berlin, Institut für Soziale Arbeit / Sozialpädagogik EFS Dachevaluation: Interview zu männlichen Geflüchteten
11. Oktober Köln, BZgA Fachtag „Jungen auf der Flucht. Gendergerechte Gesundheitsförderung“
12. Oktober Stuttgart, Willkommen bei Freunden Fachsymposium Schutzkonzepte für Flüchtlingsunterkunft – Workshop
15. November Landkreis Erbach, EKD, Diakonie Vortrag „Männer & Flucht“ für Ehrenamtliche Flüchtlingshelfer_innen

 

 

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[bg_collapse view=“link“ icon=“arrow“ color=“#333333″ expand_text=“Berliner AG Flucht & Männlichkeit“ collapse_text=“Berliner AG Flucht & Männlichkeit“ ]

Die Berliner AG Männlichkeit & Flucht geht auf unsere Veranstaltung „Fachforum Männlichkeit und Flucht“ vom Mai 2017 zurück. Dort wurden bereits in Workshops und im Plenum Positionen und Perspektiven zur Arbeit mit geflüchteten Jungen und Männern ausgetauscht. Da wir bei der Veranstaltung einen hohen Zulauf von Berliner Fachkräften hatten und auch über die Veranstaltung hinaus Interesse an Austausch bestand, wurde darüber hinaus eine Arbeitsgruppe bestehend aus verschiedenen Vertretern*innen aus Einrichtungen der Berliner Geflüchtetenhilfe ins Leben gerufen. Die AG trifft sich seit Juni 2016 ca. alle zwei Monate zur kollegialen Fallberatung, Vorstellung von Eirnichtungen und deren Konzepten und zum Austausch mit eingeladenen Experten*innen. Die AG wurde zunächst noch von unserem Projekt koordiniert, inzwischen finden die Treffen in verschiedenen Mitgliedseinrichtungen statt und werden von den Mitgliedern der AG selbst koordiniert.

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[bg_collapse view=“link“ icon=“arrow“ color=“#333333″ expand_text=“Website movemen.org und Social Media“ collapse_text=“Website movemen.org und Social Media“ ]

Mit dem Beginn des Projekts wurde auch diese Website neu konzipiert und gestaltet. Erfreulicherweise findet man im Internet und in der Fachwelt eine Fülle unterschiedlichsten Materials und Anregung zur Arbeit mit Geflüchteten. Das ist einerseits erfreulich, macht es aber auch andererseits schwer Informationen und Material zu einem so speziellen Thema wie dem Schnittpunkt von Flucht und Männlichkeit zu finden. Hier kanalisieren wir Informationen aus unserem eigenen Projekt und von weiteren Akteuren*innen aus anderen Projekten in den folgenden Rubriken

Veranstaltungen und News

Im News-Bereich informieren wir Sie über Neuigkeiten aus unserem Projekt – z.B. zu Neuigkeiten zu unserer Studie oder neuen Websitefunktionen – und vor allem über Fachveranstaltungen zum Themenbereich Flucht, Migration und Männlichkeit in ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Infothek

Seit Projektbeginn stellen wir Ihnen in unserer Infothek eine Sammlung von Informationen, Artikeln, Medienberichten, Projekten und allem anderen was wir als wertvoll erachten. Die Infothek gliedert sich in verschiedene Bereiche, die wir für eine differenzierte Betrachtung männlicher Geflüchteter – und der Arbeit in der Geflüchtetenhilfe – für sinnvoll erachten: Erfahrungen und Konzepte für die Praxis, Differenzierte Darstellungen Geflüchteter, Männerrollen und Anforderungen an Männer, Zahlen und Informationen zu Flucht und Integration, Informationen über Gewalt und Trauma, Bilder und Berichte in den Medien

Fachkräftekarte

Erfreulicherweise haben wir in unserem Projektbüro immer wieder Anfragen aus ganz Deutschland erhalten, in denen sich Einrichtungen der Geflüchtetenhilfe für unser Projekt interessierten und nach konkreter Fach- und Fallberatung erkundigten. Ganz im Sinne unseres Ziels die Vernetzung auch zwischen Fachleuten und Geflüchtetenhilfe zu stärken, haben wir eine digitale Fachkräftekarte entwickelt, auf der Sie Ansprechpartner*innen zum Themenfeld in Ihrer Nähe finden können.

Social Media – Facebook und Youtube

Für jede*n, der*die über unser Projekt auf dem Laufenden bleiben möchte, bietet sich unser Facebook-Kanal an. Dort informieren wir über größere und kleinere Neuigkeiten aus dem Projekt, über unsere eigenen Veranstaltungen und die von Kollegen*innen und bleiben auch selbst im Austausch mit befreundeten Projekten. In unserem Youtube-Kanal haben wir in einer Playlist verschiedene Videos zu Flucht, Trauma und Männlichkeit gesammelt und auch eigene Videos veröffentlich – wie z.B. unseren Image-Spot, der gleich zu Beginn unseres Projekts entstand und seitdem jede unserer Veranstaltungen begleitet hat.

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Feedback

    Ein Projekt des Bundesforum Männer – Interessenverband für Jungen, Männer und Väter e.V.

    Unser Kongress

    "Bilanz und Ausblick"

    liegt hinter uns – unsere Kongressdokumentation liegt hier.
    Unsere Studie zu männlichen Geflüchteten liegt hier.

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