Unsere Praxisgruppe für unbegleitete minderjährige Jungen

In Kooperation mit dem Jugendwohnen Kladow ist das unten zur Verfügung gestellte Basiskonzept zu einer geschlechterreflektierten Arbeit in der Unterbringung von unbegleiteten minderjährigen geflüchteten Jungen entstanden. Es basiert auf der Durchführung und Auswertung von Interviews mit den Mitarbeiter_innen und den Jungen, einer Team-Fortbildung, einem Workshop mit den Jungen und einer teaminternen Praxiswoche.

Download Basiskonzept

Fachartikel zur Arbeit mit geflüchteten Männern

Der Infodienst der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung hat eine Broschüre zu dem Themenkomplexen „Migration, Flucht und Gesundheit“ herausgegeben. In drei Fachartikeln (Seite 89ff) wird dabei auch auf Gesundheitsförderung mit männlichkeitsspezifischen Blickwinkel und Väterarbeit mit Geflüchteten eingegangen. Der dritte Artikel zieht einen Vergleich zwischen Bedingungen und Schwierigkeiten von Jungenarbeit in Deutschland und bezieht diese auf die aktuelle Flüchtlingslage.In der Gesamtpublikation finden sich außerdem weitere Materialien zur psychosozialen Arbeit mit Geflüchteten.

Zweite Stellungnahme der LAG Jungenarbeit Nordrhein-Westfalen

In Ihrer zweiten Stellungnahme zu rassismuskritischer und diskriminierungssensibler Jungenarbeit im Kontext von Flucht und Migration weisen Jonas Lang und Michael Tunç auf Diskriminierungen und Ausgrenzungen erwachsener migrantischer Männer hin und warnen vor einer „Zwei-Klassen-Jugendhilfe“. Eine Kinder- und Jugendhilfe, die für die heutigen gesellschaftlichen Realitäten fit und gleichermaßen diskriminierungs- wie auch männlichkeitsreflektiert sein soll, benötigt Reflexion, durchdachte Ansätze und – freilich deren Finanzierung.

Dritte Stellungnahme der LAG Jungenarbeit Nordrhein-Westfalen

Die dritte Stellungnahme der LAG bezieht sich auf „pragmatische Notwendigkeiten“ bei Angeboten für männliche Geflüchtete. Die Autoren kritisieren vor allem eine der ökonomischen Logik folgende „Objekthaltung“ pädagogischer Programme, defizit- anstatt ressourcenorientierte Angebote und die Stereotypisierung anstatt differenzierte Betrachtung von (männlichen) Geflüchteten. Als Konsequenz fordert die LAG eine pragmatische Gesamtkonzeption regionaler Angebote für Geflüchtete und einen subjekt- und partizipationsorientierten Arbeitsansatz.

Bundesfachverband umF e.V. – Angst und Verunsicherung unter unbegleiteten Minderjährigen aus Afghanistan

Die größte Gruppe der unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge, die in Deutschland Asyl suchen, kommt aus Afghanistan. Um die konkreten Auswirkungen der aktuellen Afghanistanpolitik zu verdeutlichen, bat der Bundesfachverband umF seine Mitgliedsorganisationen um eine Einschätzung der Lage. Die Auswertung von 33 Rückmeldungen aus Wohngruppen, Schulen sowie Pflegefamilien aus dem gesamten Bundesgebiet zeigt, dass die Abschiebungen und die sinkenden Anerkennungsquoten
nicht nur zu einer außerordentlichen Belastung im Alltag der afghanischen Jugendlichen führen, sondern auch eine enorme Herausforderung in der Arbeit der BetreuerInnen und für den Alltag in Wohngruppen oder anderen Einrichtungen darstellen.

700 lokale und ländliche Initiativen in der Flüchtlingshilfe

Mit dem Projekt „500 LandInitiativen“ hat das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft über 700 ländlichen ehrenamtlichen Projekte für Geflüchtete eine Anschubfinanzierung für die Gründungsphase gegeben. Zwar werden keine weiteren Anträge mehr angenommen, jedoch finden Sie auf der Website einen Überblick über die Projekte in ihrer Nähe.
Wir meinen: Eine gute Gelegenheit für Kooperation und Praxisaustausch!

Aktionen mit männlichen Geflüchteten

Um die bestehende Lücke an speziellen Angeboten für männliche Geflüchtete kleiner zu machen, hat das Erzbistum Köln im Mai 2015 ein Pilotprojekt auf den Weg gebracht. In der Broschüre „Aktionen mit männlichen Flüchtlingen“ finden Sie eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zu Aufbau, Überlegungen und Organisation von Angeboten.

Konzept für interreligiöse und -kulturelle Männergruppen

Das „Konzept einer interreligiösen/interkulturellen Männergruppe für Flüchtlinge und Männer ´von hier´ der evangelischen Männer- und Familienarbeit vom Evangelisch-Lutherischen Kirchenkreis Ostholstein bietet einen Überblick über Rahmen, Struktur, Ziele und Themen der dortigen Männergruppe.

Report – Väterarbeit mit Geflüchteten in Düsseldorf

Ataman Yildirim von der AWO Düsseldorf gibt in den Publikationen der Interkulturellen Väterarbeit NRW Einblicke in das Warum und wie von Vätergruppen mit Geflüchteten:  „Krieg und Flucht haben Wunden hinterlassen -physische und psychische-, Verlust von Familienangehörigen durch Tod oder Entführung, zerstörte Häuser und Existenzen, auseinander-gerissene Familien – die persönlichen Schicksale sind vielfältig. Plötzlich sehen sich die Männer einer anderen Kultur gegenüber, einer fremden Sprache, einer anderen Religion und westlichen Wertvorstellungen. Sie befinden sich zwar in Sicherheit, doch ist die Unsicherheit über ihre eigene Zukunft und die ihrer Kinder groß."

Väter auf der Flucht

Spielgruppe für geflüchtete Väter und Kinder in Essen

Die Männerarbeit der evangelischen Kirche führt seit 2015 eine Spielgruppe für geflüchtete Väter und deren Kinder durch. Für die Kinder bietet die Gruppe Abwechslung von der Ungewissheit in Alltag und Flucht. Die Väter haben die Gelegenheit unberschwert von den Enge der Geflüchtetenunterkunft mit ihren Kindern zu spielen und ein Stück Familiennormalität zurück zu erlangen. Darüber hinaus kommen die Väter miteinander und mit den hauptamtlichen Ansprechpartnern in Kontakt, was den Grundstein für weitere Angebote und Beratungen legt.

Empowerment als Erziehungsaufgabe: Umgang mit Rassismuserfahrungen

„Dieses Buch richtet sich an alle Eltern, deren Kinder potenziell von Rassismus betroffen sind. Ihnen kommt die wichtige Rolle als Ansprechpartner und unterstützende Vertrauensperson für ihre Kinder zu. […] Das Buch bietet einen Überblick zu möglichen Umgangsformen mit den Rassismuserfahrungen von Kindern, indem es einerseits die Wirkungsweise der rassistischen Erfahrung auf den Selbstwert des Kindes aufzeigt und andererseits Wege eröffnet, wie Kinder auf unterschiedlichen Ebenen so ausgestattet werden können, dass sie Gegenentwürfe zu Vorurteilen kennen und differenziert mit dem Erlebten umgehen lernen.“

Empowerment – Brückenschläge zur Gesundheitsförderung

Norbert Herriger, Autor des Buches ‚Empowerment in der Sozialen Arbeit‘, führt zentrale Gedanken des Empowerments –Konzepts vor Augen. Auf 14 Seiten gibt er einen Überblick über verschiedene Facetten: Die Entwicklung des Konzepts, das dahinterliegende Menschenbild, methodische Zugänge zur praktischen Umsetzung und Verschiedenheiten von psychologischen, politischen und gesundheitsspezifischen Empowerment-Konzepten.

Buchtipp: Empowerment in der Sozialen Arbeit – Eine Einführung

Das Buch bietet eine leicht verständliche Einführung in Theorie und Praxis des Empowerment in der Sozialen Arbeit. Die vielfältigen Methoden, die in der Empowermentpraxis zum Einsatz kommen, werden ausführlich dargestellt: Unterstützungsmanagement, Biographischer Dialog, Netzwerkarbeit sowie Organisationsentwicklung.

Kritische Notizen zum Empowerment-Konzept in der Sozialen Arbeit

Der Artikel von Ruth Enggruber ist aus dem Beitrag einer Ringvorlesung entstanden und beschäftigt sich mit verschiedenen Kritik-Strängen am Empowerment Konzept, bzw. in Verbindung mit dem Empowerment-Konzept. So ist auch der Empowerment-Ansatz immer noch vom Konflikt der Ansätze Klient_innen entweder als handlungsmächtige Akteur_Innen oder als von benachteiligenden sozialen Strukturen Betroffene zu sehen. Ebenso lässt sich die Argumentation des Empowerment-Ansatzes für wiederum andere benachteiligende und/oder neoliberale Argumentationen missbrauchen.

Dokumentation des Fachtages zur Umsetzung des besonderen Schutzbedarfs von LSBTTIQ Geflüchteten

Im Anschluss an den gleichnamigen Fachtag legen das Netzwerk LSBTTIQ Baden-Württemberg und die Türkischen Gemeinden Banden-Württemberg und Deutschland eine ausführliche Dokumentation des Fachtags vor. Darin finden sich Keynotes zu der Situation von LGBTIQ-Geflüchteten und dem besonderen Schutzbedarf, Zusammenfassungen der Workshops und weiterführende Projekte, Organisationen und Adressen zum Themenfeld.

Seminarkonzept zu Fluchterfahrung über Generationen

Der Artikel berichtet über ein Bildungsprojekt mit jungen geflüchteten Mädchen und Jungen in der Gedenkstätte „Point Alpha (Röhn)“, eine ehemalige Grenzanlage zwischen DDR und der Bundesrepublik. Die Jugendlichen können ihre eigenen Erfahrungen dort mit der erlebbaren deutschen Geschichte vergleichen, das Gesehene schafft Raum für Austausch und Gespräch. Besonders das Gespräch mit Zeitzeugen über deren eigene Fluchterfahrung und das gegenseitige Verständnis hat für die Jugendlichen (und potentiell für die Jungen) eine besondere Qualität.

Empfehlungen zur Unterstützung ehrenamtlicher Flüchtlingsarbeit

In diesem kompakten Beitrag werden die Ergebnisse einer mehrjährigen Online Befragung von insgesamt 2650 Ehrenamtlichen und 30 Koordinator_innen von bundesweit verteilten Initiativen zusammengefasst. Auf Basis der Befragung werden folgende machbare Handlungsempfehlungen gestellt: Entlastung von Ehrenamtlichen, Unterstützung ehrenamtlicher Initiativen, Sichtbarmachen der Initiativen, Staatliche Organisation von Übersetzungsarbeiten, Finanzielle Absicherung, Ausgestaltung von Kooperationen zwischen Verwaltungen und Initiativen, Supervision und Weiterbildung, Selbstorganisierung und Teilhabe von Geflüchteten unterstützen.

Ehrenamtsförderung in der Geflüchtetenarbeit

Angesichts der erhöhten Ankunft von Geflüchteten in den Jahren 2015 und 2016 in Deutschland haben sich viele Bürgerinnen und Bürger ehrenamtlich in der Geflüchtetenhilfe engagiert und mit ihrer Arbeit unschätzbare Hilfe geleistet. Gerade in großen Zusammenhängen muss die gemeinsame Arbeit von Ehren- und Hauptamtlichen aber auch koordiniert werden und auch für Ehrenamtliche gibt es Fortbildungs- und Reflexionsbedarfe. Diese Bedarfe hat der Informationsverbund Asyl & Migration in einem gemeinsame Projekt mit verschiedenen Wohlfahrtsverbänden ausgewertet und legt nun einen ausführlichen Überblick in einer rund 80seitigen Broschüre vor.

Feedback

Ein Projekt des Bundesforum Männer – Interessenverband für Jungen, Männer und Väter e.V.

Unser Kongress

"Bilanz und Ausblick"

liegt hinter uns – unsere Kongressdokumentation liegt hier.
Unsere Studie zu männlichen Geflüchteten liegt hier.

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